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Das Ergebnis unserer Unterschriftenaktion steht fest: Ein klarer Auftrag!

2467 Kolleginnen und Kollegen wollen von uns tariflich vertreten werden.

Dieses Votum lässt sich nicht wegdiskutieren und zeigt, wie stark euer Wille nach Veränderung ist! Eure Qualifikation, die langjährige Ausbildung und stetige Weiterbildung müssen endlich in einer vernünftigen Tarifstruktur abgebildet werden!

 

Die derzeitigen Tarifpartner sind allem Anschein nach weder in der Lage noch Willens, die uneinheitlichen Regelungen bei der LHT - und im gesamten LH-Konzern - endlich über einen einheitlichen Tarifvertrag zu regeln. Die Spaltung der Belegschaft durch bereichsbezogene Absenkungen von Tarifverträgen in der Triebwerksüberholung erscheint bei der bestehenden hohen Auftragslage und dem starken Personalmangel in diesem Bereich geradezu irrwitzig. In dieser wirtschaftlich guten Zeit muss eine deutliche Verbesserung der Arbeits- und Tarifbedingungen bei Lufthansa Technik erreicht werden. Die Abschaffung des MTV-Ost und eine Angleichung auch für diese Kollegen sind überfällig.

Die weiterhin bestehende Festschreibung von Leiharbeit auf 30 Monate ist absurde Realität der aktuellen Tarifpartnerschaft und untergräbt selbst die vom Gesetzgeber festgeschriebenen 18 Monate Befristung.

Der Druck auf die Mitarbeiter aufgrund von Personalmangel und Missmanagement wächst überall. Der Arbeitgeber versucht jedoch, diese Fehlentwicklung durch immer stärkere Flexibilisierung der Arbeitszeit und des Arbeitsortes auf die Belegschaft abzuwälzen. Es wird mit der Angst um den Standort gespielt, während gleichzeitig Experten den Fachkräftemangel zukünftig als wesentliche Bremse für den Luftverkehr sehen. Nur gemeinsam mit ihren Mitarbeitern wird eine Firma langfristig Erfolg haben!

In vielen Gesprächen hat sich eine Sache sehr stark rauskristallisiert: Neben dem Wunsch nach tariflicher Einheit und Verbesserung innerhalb der LHT ist auch der Wunsch, geschlossen dem Arbeitgeber gegenüberzutreten, stark gewachsen. Es ist Zeit, die tarifliche Abwärtsspirale zu durchbrechen, die zu immer neuen Einbußen der Belegschaft führt, während die Vorstandsgehälter stetig steigen.

Wie geht es nun weiter?

Die IGL wird die berechtigten Interessen ihrer Mitglieder in den verschiedenen Bereichen der Luftfahrt beim Arbeitgeber nachdrücklich einfordern. Wir werden den Arbeitgeber mit eurem Votum konfrontieren und ihn erneut zu Verhandlungen auffordern. Es wird sich zeigen, ob er euren Willen respektiert oder nach wie vor an einer “Tarifpartnerschaft“ mit Vertretern ohne wirkliche Vertretungsmacht oder ein echtes Mandat festhalten will.

Die veränderten Realitäten einfach zu ignorieren wird nicht funktionieren und die Erfahrung zeigt:
Die Zeit für eine spezialisierte Industriegewerkschaft Luftverkehr ist längst gekommen!

 
Euer Vorstand IGL &TGL

Dein Ansprechpartner,

unsere Vertrauensleute vor Ort!

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